Geschichts- und Heimatverein Tecklenburg von 1922 e.V.

Foto historische Burgmauer Tecklenburg

Kataloge zu Ausstellungen Tecklenburger Künstler

Unter Mitwirkung von Hilta Depser-Moritz, Marielies Saatkamp und Ulrike Middendorf hrsg. von Michael Heimann und Frank Boss
Alf Depser - Zwischen Juist und Tecklenburg
Tecklenburg und das Tecklenburger Land haben in ihrer Geschichte eine bedeutende Anzahl von Malern angezogen, die sich wie Otto Modersohn, Fritz Mackensen, Hans am Ende, Ernst te Peerdt, Fritz Haase, Hans-Wolff von Ponickau und Arnold Maria Dünnwald in ihrem künstlerischen Schaffen von unserer Stadt und ihrer Umgebung inspirieren ließen. Einer von ihnen war der 1899 in Nürnberg geborene Alf Depser, der sich 1937 ein Haus auf Juist kaufte und schließlich nach einem eher zufälligen Besuch im Jahre 1954 alljährlich wieder nach Tecklenburg kam, um die beschauliche Landschaft und die Fachwerkidylle der Stadt künstlerisch festzuhalten.- Der Katalog der Ausstellung von Werken Depsers aus dem Jahre 2016 zeigt eine große Anzahl von Werken aus Privatbesitz, die heute kaum mehr zugänglich sind.
Der Katalog der Ausstellung 2016 mit der ISBN 978-3-925147-33-3 ist über den Geschichts- und Heimatverein Tecklenburg von 1922 e.V. oder über die Buchhandlung Heinrich Howe, Markt 10, 49545 Tecklenburg, zu beziehen.

Michael Heimann | Ulrike Middendorf | Frank Bosse
Arnold Maria Dünnwald - "Malend fühle ich mich wohl"
1945 verschlug es Arnold Maria Dünnwald im Alter von 28 Jahren nach Tecklenburg und in den Meesenhof. Hier entstand 1946 sein anspruchsvolles großes Figurenbild mit dem Titel "Weihnacht", eine klassische "Anbetung der Hirten", wie sie aus der Geschichte der Malerei bekannt ist, nur daß Dünnwald für die Staffage Figuren und Gesichter ortsansässiger Bürger nutzte. Nachdem er bald nach dem Krieg Mitglied der Tecklenburger Künstlervereinigung "Legge" geworden war, ging es zunächst künstlerisch und materiell aufwärts, jedenfalls bis zur Währungsreform und dem bald erfolgenden "Einbruch der Moderne", dem er als Sensualist nichts abgewinnen konnte. Er wandte sich wieder seinem Metier, dem Portrait, zu, ein Genre, dem man auch die meisten seiner Garten- und Landschafsstudien zurechnen muß.
Der Katalog der Ausstellung 2017 mit der ISBN 978-3-925147-34-0 ist über den Geschichts- und Heimatverein Tecklenburg von 1922 e.V. oder über die Buchhandlung Heinrich Howe, Markt 10, 49545 Tecklenburg, zu beziehen.

Michael Heimann | Ulrike Middendorf | Frank Bosse
Melita Sandhop-Plange - "Gemalte Gedanken"
Eigentlich hatte die 1930 in Münster geborene Melita Plange Bildhauerei studieren wollen, als sie ihre künstlerische Ausbildung an der Werkkunstschule ihrer Geburtsstadt begann. Aber ihr Werdegang verwies sie deutlich auf die Malerei, zunächst auf die figürliche, später auf die ungegenständliche und abstrakte. Die Ergebnisse verdanken sich Empfindungen, wie sie durch Musik ausgelöst werden. Mehr und mehr aber schieben sich in diese Erzeugnisse einer durch Musik angeregten Phantasie Traumszenen einer verfremdet-symbolhaften Natur. Die im Alltag unsichtbare Nachtseite der Wirklichkeit steigt bildhaft ins Bewußtsein. Die Bilder verdanken sich einem anschaulichen Denken, einer Kontemplation aus Liebe zur Natur. Mit ihren "gemalten Gedanken" macht Melita Plange die innere Natur des Seelenlebens sichtbar.
Der Katalog der Ausstellung aus dem Jahre 2019 mit der ISBN 978-3-925147-38-8 ist über den Geschichts- und Heimatverein Tecklenburg von 1922 e.V. oder über die Buchhandlung Heinrich Howe, Markt 10, 49545 Tecklenburg, zu beziehen.

 

 

Kontakt

Geschichts- und Heimatverein Tecklenburg e.V. von 1922

Ansprechpartner:
Herr Frank Bosse
Bodelschwinghweg 16
49545 Tecklenburg

Telefon: 05482 243

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