Geschichts- und Heimatverein Tecklenburg von 1922 e.V.

Foto historische Burgmauer Tecklenburg

Arbeitseinsätze - Wir packen's an!


04.01.2020

04.01.2020





Vorhaben:
Fortsetzung der Stemmarbeiten in Küche und Bad, Abbruch des Vormauerwerks im Wohnzimmer, Ausbau der Deckenverkleidungen in Diele und Archiv, Befüllung eines Containers mit Bauschutt

Hall of Fame:
Am Start waren: Brigitte und Arno Prigge, Jörn Bosse, Carsten Steffan, Tobias Revermann, Dieter Rohde, Michael Gronenberg, Klaus Frye, Klaus-Dieter-Rinn und Partnerin Elvyra, Frank Bosse, Stelios Katsarou, Uwe Buchsbaum und Kurt Felgenhauer.

besondere Akzente:
Frau Kiefhaber und Frau Revermann überzeugten sich persönlich vom Fortschritt der Demolierarbeiten. | Als man sich gerade vor dem flackernden Kamin zur Einnahme der Pausenverpflegung (Danke, Brigitte!) niedergelassen hatte, nutzten die Sternsinger die Gunst der Stunde, sich mit Gesang und einer Segnung des Hauses am Gelingen der Aktionen zu beteiligen.

Ergebnisse:
Stemmarbeiten in Küche, Bad und Keller durchgeführt, dabei Boden im Bad herausgenommen, Betonwanne im Keller und Küchenvormauerung bis Außenwand zu Konermann abgebrochen | Holzzwischendecke vom Boden bis zum Treppenhaus abgenommen | Holzzwischendecke in der Deele abgenommen | Container mit Holz befüllt | Dämmmaterial als Sondermüll eingetütet

Blick nach vorn:
Abschluß der Entkernung im Januar 2020, damit Entscheidungen zum Tragwerk des Baus getroffen werden können | Arbeitseinsatz V (Kurzeinsatz) - Befüllen eines Containers mit Bauschutt - am 11. Januar von 09:00 bis 12:00 Uhr


Koordinator: Kurt Felgenhauer | kurtfelgenhauer@t-online.de | Tel. 05482/926335

11.01.2020

11.01.2020




Vorhaben:
Kurzeinsatz (09:00-12:00 Uhr) zum Befüllen eines Containers mit dem bisher freudig erzeugten Bauschutt

Hall of Fame:
Die bockstarke Truppe - diesmal zehn Schaffenswütige - bestand aus: Michael Gronenberg, Frank Bosse, Uwe Buchsbaum, Manfred Middendorf, Elvyra und Klaus-Dieter Rinn, Stelios Katsarou, Dieter Rohde, Arno Prigge und Kurt Felgenhauer.

Ergebnisse:
"Eine leere Bude und ein voller Container wahrscheinlich" - so hieß es in der Ankündigung, und so ist es auch gekommen. 5,5 Tonnen Bauschutt und Sondermüll verschwanden aus den nun wieder einigermaßen ansehnlichen Räumen des Hauses und landeten auf dem bereitgestellten Container. Um 11:00 war die Sache über die Bühne.

Blick nach vorn:
Wir laden alle Interessierten und Engagierten ein, sich beim Arbeitseinsatz VI, d.i. Sonnabend, 18. Januar, 09:00-14:00 Uhr, davon zu überzeugen, auf welch freudige Weise man so richtig dreckig werden kann.


Koordinator: Kurt Felgenhauer | kurtfelgenhauer@t-online.de | Tel. 05482/926335

18.01.2020

18.01.2020




Vorhaben:
Entfernung Vormauerwerk und Heraklit an den Außenwänden im Archiv und im ehemaligem Wohnzimmer, Entfernung von Fliesen und Heraklit an der Innenwand im Bad, Stemmarbeiten Fußboden Küche und Bad, Flexarbeiten an Rohrleitungen und Entfernung von Elektroinstallationen


Hall of Fame:
In unserer Ankündigung hieß es: "N.N., aber wie immer: Das wird schon!" Und es wurde wirklich. Die Bereitschaft, sich so richtig dreckig zu machen, ist ungebrochen. Eine Frau und zehn Männer waren an den Aufräumarbeiten beteiligt. Zu den Teilnehmern gehörten: Tobias Revermann, Arno Prigge, Stelios Katsarou, Frank Bosse, Daniel Bardelmeier, Gerhart Knoblauch, Uwe Buchsbaum, Michael Gronenberg, Elvyra und Klaus-Dieter Rinn und Kurt Felgenhauer.- Die Pausenversorgung war wieder üppig und wurde mit selbstgebackenem Kuchen ergänzt. Unser herzlicher Dank gilt Christa Marquardt.

besondere Akzente:
Stark motivierende Besucher an diesem Tag waren Margret Knoblauch, Kati Katsarou und, als ehemaliger Polier, Manfred Donothek.

Ergebnisse:
Aufgrund des für den 21. Januar angekündigten Besuchs eines Vertreters der Oberen Denkmalbehörde Münster wurde das Programm angepasst und ein Großreinschiff auf allen Ebenen organisiert und durchgeführt.- Für die Freunde von Dreck und Staub: Da habt ihr was verpaßt. Es war nämlich, was diese Beigaben einer hingebungsvollen Tätigkeit angeht, der bisher ergiebigste Einsatz, insbesondere auch dadurch veranlasst, dass Deckenverkleidung und Dämmung in der Deele abgenommen wurden.- Der Bauschutt im Keller wurde auf die Gartenterrasse gebracht, Rohrleitungen in Bad und Wohnstube abgeflext, E-Kabel auf dem Boden abgenommen und verstaut, Rauspunt auf dem Boden gelagert, Bauholz vom Archiv auf dem Boden zu Brennholz verarbeitet und verstaut.

Blick nach vorn:
Mal sehen. Es gibt ja noch den 25. Januar. Aber die Luft wird dünn, wenn ihr noch mitmachen wollt! Kurt Felgenhauer (s.u.) freut sich schon wieder auf eure zahlreichen Anmeldungen, z.B. für den Arbeitseinsatz VII am 25. Januar.


Koordinator: Kurt Felgenhauer | kurtfelgenhauer@t-online.de | Tel. 05482/926335

 

 

25.01.2020

25.01.2020

Vorhaben:
Wir wollen es so zwischen 09:00 und 14:00 Uhr noch einmal richtig krachen lassen. Folgende Arbeiten stehen an: abgelagerten Bauschutt in den Container verbringen | Metallleitungen abflexen u. Fliesenboden aus der Küche abstemmen und zum Container verbringen | Fliesenboden Terrasse abstemmen und Mauerreste neben dem Schuppen abtragen | Metall und Buntmetall sowie Elektromaterial sachgerecht trennen und zur Abfuhr vorbereiten | diverse Lampen und Schalter demontieren | abgelegte Deckenvertäfelung auf Länge 2m schneiden | Mischbauschutt auf Anhänger verladen.

Hall of Fame:
Mit dabei waren: Frank Bosse, Daniel Bardelmeier, Michael Gronenberg, Uwe Buchsbaum, Gerhart Knoblauch, Manfred Middendorf, Arno Prigge, Stelios Katsarou, Dieter Rohde und Kurt Felgenhauer.- An diesem nasskalten Januartag war das üppige Mettfrühstück am wärmenden Kaminfeuer sehr willkommen. Ulrike und Manfred Middendorf sagen wir dafür ein herzliches Dankeschön!

Ergebnisse:
Wieder einmal hatten wir ein vielschichtiges Programm. Schnelles Eindenken an wechselnden Arbeitsplätzen war notwendig und hat reibungslos funktioniert. Vor allem ist keiner zu Schaden gekommen - doch, Franks Schubkarrenrad hat den Geist aufgegeben. Tolle Mannschaft! Bis kurz vor 14:00 Uhr wurde viel geschafft. Der abgelagerte Bauschutt aus dem Keller, Fliesenboden der Terrasse einschl. Mauerresten neben dem Schuppen sowie Badfliesen wurden in den Container verbracht. Wertstoffe wurden sachgerecht getrennt und verladebereit abgestellt, Deko-Lampen im Kaminraum demontiert, Bauholz und Mischbauschutt auf Franks Anhänger verladen und durch Frank abtransportiert. Zudem wurde die Holzverkleidung auf der Ebene Boden abgenommen und die Glaswolle verstaut. Aber auch Klaus Bringemeier, Tischlermeister aus Ibbenbüren, und Timo Bardelmeier haben sich Zeit für unser Haus genommen - das ist nicht selbstverständlich. Gemeinsam haben sie den Zustand des Fachwerks begutachtet und konnten feststellen, dass an manchen Stellen das Splintholz befallen, aber das Kernholz weiterhin brauchbar ist.

besondere Akzente:
Eine Kuriosum hat Uwe Buchsbaum entdeckt. Auf einem Mauerziegel fand er den wahrscheinlich jahrhundertealten Pfotenabdruck eines Hundes.

Blick nach vorn:
Ein gemeinsamer Abschluss vor loderndem Kamin beendete den letzten Einsatz im Januar. Den Anwesenden war dabei ein wenig Wehmut anzumerken, denn der Tatendrang ist nach wie vor groß, und das Arbeiten in der Gemeinschaft bereitet Freude. So wird die verordnete Winterpause mit Vorfreude auf das nächste Treffen zur Entspannung genutzt. Dem Denkmalschutz steht jedenfalls eine blitzsaubere Baustelle zur Bestandsaufnahme zur Verfügung. Von ferne grüßt schon Arbeitseinsatz VIII.


Koordinator: Kurt Felgenhauer | kurtfelgenhauer@t-online.de | Tel. 05482/926335

08.02.2020

08.02.2020





Vorhaben:
Innen: Aufstemmen der Betonplatte im Bad-Bereich | Ausbau des Fliesenbodens in der Küche und Entfernen aller Metallleitungen | Aufräumen des Spitzbodens über Archiv und Upkammer und Entfernen der Kabel
Außen: Entkernen des Schuppens und Entfernen von Unrat hinter dem Schuppen | Vorbereiten der Pfostenlöcher für den neuen Gartenzaun.
An Werkzeugen sind Flex, Kabelschneider, Stemmeisen und Stemmbohrer, Schaufel, Spaten und Kreuzhacke erforderlich.
Der Einsatz findet Samstag von 09:00 bis 14:00 Uhr statt. Die Pausenversorgung wird wieder am wärmenden Kamin, diesmal von Kristina und Werner Harlinghausen, gereicht.

Hall of Fame:
Im harten Einsatz waren Gerhart Knoblauch, Frank Bosse, Klaus-Dieter Rinn, Werner Harlinghausen, Dieter Rohde, Daniel Bardelmeier, Kurt Felgenhauer. Im Hintergrund wirkte umsorgend Krystyna Harlinghausen mit belegten Brötchen und Selbstgebackenem, serviert am wieder einmal flackernden Kamin.

Ergebnisse:
Abschneiden letzter Zinkrohre, E-Kabel und Halterungen | Pfetten und Balken sind zugänglich und können bearbeitet werden | Schaffung von Baufreiheit zwischen alter Stadtmauer und Schuppen, um den Efeu an der Wurzel zu packen | Abräumen von alten Ansammlungen und Abtragen von Teilen der durchfeuchteten Backsteinmauer des Schuppens | aus Sicherheitsgründen Rückbau der Eingangs- und Fensterseite | Vorbereitungen für das Setzen eines Gartenzauns

besondere Akzente
Zu Besuch und Inspektion kamen Margarete Howe-Kienemann mit Schwester. Beide äußerten sich begeistert von künftigen Nutzungsmöglichkeiten. | Eine destruktive Meisterleistung von K.D. Rinn wurde per Video dokumentiert, kann hier aber aus technischen Gründen leider nicht gezeigt werden.

Blick nach vorn:
Da winkt von ferne schon der nächste Arbeitseinsatz am 15.02.


Koordinator: Kurt Felgenhauer | kurtfelgenhauer@t-online.de | Tel. 05482/926335

15.02.2020

15.02.2020









Vorhaben:
Man hatte sich, wie bekannt, entschieden, auf das zweite Frühstück von Sigrid und Michael Heimann nicht zu verzichten und lud am 15.02. von 09:00 bis 14:00 Uhr zum Mitessen und zur Mitarbeit ein. | Den Innenbereich überließ man noch ein wenig dem Denkmalschutz, aber selbstverständlich gab es auch im Außenbereich noch gut zu tun. Folgendes sollte erreicht werden:

1. Bauschutt am Schuppen in den Container verladen.
2. Unrat zwischen Schuppen und Stadtmauer abräumen und Wurzeln entfernen.
3. Sandsteinplatten am Ostgiebel aufnehmen und auf Paletten ablegen.
4. Graben an der Gartenmauer auf 60 cm vertiefen und von Schutt befreien.
5. Garten- und Holzabfälle auf LKW bzw. Anhänger am Parkplatz "Drei Kronen" verladen.
6. Rosenschnitt / Umpflanzung von Rosen im Vorgarten zur Vorbereitung 2. Stellplatz.

Hall of Fame:
Zur Fröhlichen Bande gehörten diesmal Gerhart Knoblauch, Stelios Katsarou, Werner Harlinghausen, Frank Bosse, Dieter Rohde, Arno Prigge, Michael Gronenberg, Klaus-Dieter Rinn, Kurt Felgenhauer.

Ergebnisse:
Die Männer haben Garten- und Holzabfälle verladen und abgefahren, den Schuppen von Abbruchsteinen befreit und Müll getrennt, Teile des Schuppensockels freigegraben und von Efeuwurzeln befreit, im Vorgarten das Efeu beseitigt, den Ilex abgeräumt, vier alte Rosen ausgegraben und zur Neueinpflanzung vorbereitet, zwei Rhododendren ausgegraben und im Garten eingepflanzt und so ganz nebenbei 4,5 Tonnen Bauschutt in den Container verladen.

besondere Akzente:
Zwischenzeitlich kamen Sigrid und Michael Heimann mit einem deftigen zweiten Frühstück, das vor dem lodernden Kamin verputzt wurde. Schlag 11:00 Uhr konnte man auf die beiden anstoßen. Und gegen Mittag kam Besuch von Frau Kiefhaber und Frau Dörr. Frau Kiefhaber hat zunächst Frau Dörr geführt und sich anschließend am Rosenschnitt beteiligt. Dass auch Frau Middendorf sich in aufmunternder Absicht einstellte, sei nur nebenbei erwähnt.

Kurioses:
Frank Bosse berichtet: "In der kräftigen Hand von Gerhart Knoblauch (s. Photo) liegt ein "Knicker", wie die Westfalen sagen; in Sachsen haben wir das als "Murmel" bezeichnet.
Das Besondere daran: Dieser Knicker besteht noch aus Ton und war vermutlich von dunkelbrauner Farbe. Er ist noch nicht glasiert oder sogar aus Glas wie in späteren Zeiten. Von verschiedenen Seiten, z. B. Feldmeier, Kiefhaber, Drees, Pelle, wissen wir, dass früher auf dem Markt intensiv "geknickert" wurde (in Ermangelung anderer Spielsachen, denn es waren Kriegs- und Nachkriegszeiten). Da wurde auf einer ungepflasterten Fläche des Platzes eine kleine Kuhle gemacht. Jeder hatte einen Satz Knicker und man musste in die Kuhle treffe. Wer hineintraf, dem gehörten alle daneben liegenden Knicker. Später gab es auch einen "Hikser". Das war eine besonders dicke Kugel, die man treffen musste, wenn man keine Kuhle machte. Wer sie traf, dem gehörten alle daneben liegenden Kugeln. Eine mir bekannte Variante war, dass man vereinbarte, wer mit seinem den zuerst geworfenen "Hikser" traf, dem gehörte der "Hikser" des Mitspielers.
Also ein sehr altes Spiel, das nicht nur von Kindern gespielt wurde und das ich sogar bis hin nach China habe Kinder auf der Straße spielen sehen."

Blick nach vorn:
Vor dem nächsten Arbeitseinsatz warten wir das Ergebnis des fachlichen Gutachtens der Denkmalbehörde ab. Aber wir peilen schon mal irgendwas im Juni an.


Koordinator: Kurt Felgenhauer | kurtfelgenhauer@t-online.de | Tel. 05482/926335

Kontakt

Frank Bosse
Bodelschwinghweg 16

49545 Tecklenburg

Telefon: 05482 243

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